V O Y A G E R  Q U A R T E T

Nico Christians  Violine   Maria Krebs  Violine   Andreas Höricht  Viola   Klaus Kämper  Violoncello

 

Das Quartett hat sich 2014 gegründet. Ihre Mitglieder können auf ein erfolgreiches Musikleben in berühmten Streichquartetten wie Cherubini Quartett, Modern String Quartet und Orchestern von Weltrang wie das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks blicken. Mit dem Erfahrungshintergrund von weltweit unzähligen Konzerten auf renommierten Musikfestivals und in berühmten Konzerthäusern, haben sich die Musiker zum Voyager Quartet zusammengeschlossen, das nun seit mehreren Jahren erfolgreich mit unterschiedlichen hochkarätigen Programmen unterwegs ist.

 

N E B E N S O N N E N  

W I N T E R R E I S E N  V O N  S C H U B E R T  U N D  B E E T H O V E N


12 Lieder aus dem Liederzyklus Winterreise op. 89, D 911 von Franz Schubert,

in einer Bearbeitung für Streichquartett von Andreas Höricht

 

Die Winterreise in neuem Gewand: 
Die schmerzlich schaurig schönen Lieder aus der Winterreise werden vom Voyager Quartet im Rahmen einer Uraufführung in einer neu arrangierten Instrumentalversion mit verbindenden Intermezzi präsentiert. 
Ein Hörerlebnis der besonderen Art – ganz ohne Gesang – ein wahres Kunstwerk!


Streichquartett Nr. 14 cis-Moll op. 131 von Ludwig van Beethoven



 „Das ist der Tanz der Welt selbst: wilde Lust, schmerzliche Klage, Liebesentzücken, höchste Wonne, Jammer, Rasen, Wollust und Leid“ – das sind die Worte Richard Wagners, aber NICHT über Schuberts Winterreise sondern zu Beethovens Streichquartett op. 131. 
Aus dem Reigen der letzten Streichquartette Beethovens zählt dieses cis-Moll Quartett zu den höchsten Offenbarungen des genialen Komponisten. Das umfangreiche cis-Moll-Quartett bringt es auf sieben Sätze. Durch sein außergewöhnliches Klangspiel und seine Liedhaftigkeit korrespondiert es in hervorragender Weise mit der Winterreise von Franz Schubert.

 

„Fast rauschartige Momente waren bei Schubert zu hören, es wurde aufregend musiziert. Auffallend der Umgang mit der Dynamik: Wie dieses Quartett Pianissimo zu spielen vermag und dabei eine äußerst zarte, warme Klangwelt entwickelt – großartig!“  Süddeutsche Zeitung, 22.10.2018

T H E   G  O  L  D  E  N   R E C O R D

B A C H   B E E T H O V E N   S T R A W I N S K Y

Wie klingt die irdische Musik?  Welche Kompositionen sind repräsentativ für unsere Zivilisation? 1977 schickte die NASA die Weltraumsonden Voyager 1 und Voyager 2 mit der Mission ins All, über die Grenzen unseres Sonnensystems hinaus zu fliegen. Für eine Begegnung mit Außerirdischen gab die NASA beiden Sonden je eine goldene Schallplatte mit auf den Weg. Auf dieser befinden sich Meilensteine der europäischen Musik: Strawinskys Danse Sacrale aus „Le Sacre du Printemps“, die Cavatina aus Beethovens Streichquartett op.130 und Bachs Präludium und Fuge in C-Dur aus dem “Wohltemperierten Klavier”  - musikalische Botschaften von der Erde.


T H E   I  N  N  E  R    S P A C E

S C H U B E R T   S C H Ö N B E R G   S C H U B E R T

„Wir träumen von Reisen durch das Weltall: Ist denn das Weltall nicht in uns? Die Tiefen unseres Geistes kennen wir nicht. Nach innen geht der geheimnisvolle Weg. In uns oder nirgends ist die Ewigkeit mit ihren Welten, die Vergangenheit und Zukunft.“ Novalis

Ein Wanderer zieht in Schuberts "Winterreise" nach einem Liebeserlebnis auf seinem passionsgleichen Weg ohne Ziel und Hoffnung hinaus in die Winternacht. Seite an Seite wandert in Schönbergs "Verklärter Nacht" ein Liebespaar durch die Dunkelheit. Die liebende Frau trägt ein ungeborenes Kind von einem anderen Mann. Schuberts letztes "Streichquartett in G-Dur" ist eine radikale, trostlose Auseinandersetzung mit dem Thema Dur und Moll, Leben und Tod, Mensch und Gott. Eine Seismographie des inneren Lebens.

Fotos (c)wildundleise.de